Kamin-Glossar
Restfeuchte (Wassergehalt)
Restfeuchte (Wassergehalt) ist ein Begriff mit klarer Bedeutung und typischen Missverständnissen. Beides steht hier, kurz und mit Bezug zur Praxis am Ofen.
Definition
Die Restfeuchte beschreibt, wie viel Wasser noch im Brennholz steckt. Die 1. BImSchV erlaubt nur Holz mit einer Holzfeuchte unter 25 Prozent, bezogen auf das trockene Holz; das entspricht einem Wassergehalt von 20 Prozent. Nasses Holz qualmt, verrußt Scheibe und Schornstein und liefert weniger Wärme.
Kurz eingeordnet
Der Begriff steht oft in Datenblättern, Anleitungen oder Vorschriften, ohne dass er erklärt wird. Die Definition oben ist der gemeinsame Nenner; Details regeln Herstellerangaben und Normen.
In der Praxis
Mehr zu Restfeuchte (Wassergehalt) und verwandten Fragen steht im Themenbereich Brennholz.
Das gehört dazu
- Schornstein
- Wirkungsgrad
- Nennwärmeleistung
- Elektrokamin
- Strahlungswärme
- Vermiculite
- Scheibenspülung
- Feuerstättenschau
- Konvektionswärme
Fragen und Antworten
Wie unterscheidet sich Restfeuchte (Wassergehalt) von verwandten Begriffen?
Die verwandten Begriffe weiter unten grenzen das Thema ein. Der Unterschied liegt meist in Bauart, Brennstoff oder Rechtsgrundlage.
Ist die Erklärung zu Restfeuchte (Wassergehalt) verbindlich?
Es ist eine redaktionelle Erklärung. Verbindlich sind Gesetz, Norm, Herstellerangaben und im Einzelfall die Auskunft des zuständigen Bezirksschornsteinfegers.
Wer hilft bei Fragen zu Restfeuchte (Wassergehalt) im konkreten Fall?
Bei allem, was Schornstein, Einbau oder Abnahme betrifft, ist der zuständige Bezirksschornsteinfeger der richtige Ansprechpartner, bei Produktfragen der Hersteller oder Fachhändler.
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